National- & State Parks USA

Tour 7
Mietwagen-Rundreise

National- & State Park Highlight-Tour plus Route 66


Wenn Du es nicht ohnehin schon gemacht hast, dann sei bitte so nett und lese Dir, bevor Du Dich in meine Routenvorschläge vertiefst, die Infos unter: "Wichtige Hinweise" durch. Dort findest Du einige Erklärungen, Tipps und Hinweise, die für all meine Routenbeschreibungen gelten und zum Teil sehr viel zum Gelingen einer gut vorbereiteten Tour beitragen können. Außerdem brauche ich das dann nicht in jedem - sowieso schon sehr ausführlichen - Tourenplan zu wiederholen.

* * *

Bedenke bitte,
dass Du, in der Regel, in der Zeit von Oktober bis Ende Mai, wegen Schnee nicht über den, in 3000 Meter Höhe liegenden, Tioga Pass (Hwy 120) zum Yosemite N.P. fahren kannst und auch in anderen National oder State Parks mit winterlichen Straßenverhältnissen oder gar Straßensperren rechnen musst.

Eine Auflistung aller, auf meinen Seiten vorhandenen, Tourenplänen findest Du auf der Seite
>>> Alle Touren auf einen Blick <<<

Tourverlauf Tour 7: Las Vegas - Laughlin - Oatman - Route 66 - Williams - Grand Canyon S.R. - Page - Antelope Canyon - Monument Valley - Arches - Moab - Island in the Sky District - Canyonlands N.P. - Dead Horse Point St.P. - Green River - Hanksville - Escalante Plateau - Tropic - Bryce - Kanab - Zion - Mesquite - Valley of Fire - Las Vegas

Routenplan und Reiseablauf:

Tag 1: - Flug nach Las Vegas, Ankunft, Mietwagenübernahme und ab ins gebuchte Hotel.

Nun kommt es darauf an, an welchen Tag Du Deine Ankunft gelegt hast. Kommst Du an einem Sonntag an, dann sind die Preise in Las Vegas in der Regel sehr günstig. Die Nacht von Freitag auf Samstag und die von Samstag auf Sonntag dagegen ist meist sehr teuer.



Bei Ankunft Freitag oder Samstag kannst Du eine Nacht in einem der einfachen Hotels/Motels in der Nähe des Las Vegas-Strips buchen oder (da die Reiseroute über Oatman in Richtung Grand Canyon geht) von Las Vegas aus nach der Mietwagenübernahme, noch ca. 95 Meilen bis Laughlin fahren und dort die erste Nacht verbringen denn die Hotels sind dort am Wochenende wesentlich günstiger als in Las Vegas.

Mein Hotelvorschlag für Laughlin wäre am Wochenende: Aquarius Casino Resort
Ein gut ausgestattetes, sauberes und beliebtest Haus mit einem sehr guten Buffet zu einem Preis der seines Gleichen sucht!
Mein Hotelvorschlag für Las Vegas wäre hier am Wochenende: Super 8 Motel
Das Motel liegt sehr günstig und ganz in der Nähe des Las Vegas Blvd. (Strip) Ein einfaches, sauberes Haus mit freiem Parkplatz und für eine Zwischenübernachtung gut geeignet...
Mein Hotelvorschlag für Las Vegas von Sonntags bis Freitags: Flamingo Las Vegas
Das Hotel liegt in der Mitte des Strips - sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis bei oft sensationellen Preisangeboten.
Wer ein wenig sucht, der findet oft "Schnäppchenpreise" für Übernachtungen in den großen und normalerweise "teureren" Hotels wie z.B. Bellagio, Venetian, Paris, Winn's oder dem neueren Cosmopolitan. Die gibts öfter als Du denkst...
Hier sind weitere Hotelangebote für Las Vegas. Du hast die Qual der Wahl

Am Ankunftstag gehts nur noch ins Hotel und zum "Proviant" Einkaufen in den Supermarkt.

Zum Proviant-Einkauf in Las Vegas: Walmart Supercenter, 2310 E Serene Ave, Las Vegas, NV 89123 Das liegt direkt an der 215 Ausfahrt (Exit) Nr. 7 auf dem Weg zur Route 66
Zum Proviant-Einkauf in Laughlin: Walmart Supercenter, 2840 Highway 95, Bullhead City, AZ 86442 Die Hotels in Laughlin liegen alle auf der Nevada-Seite des Colorado Rivers. Wenn Du den überquerst, dann befindest Du Dich schon in Arizona. Auf der anderen Seite des Flusses hast Du einen sehr schönen Blick auf die Hotels und kommst ausserdem zum Walmart


Tag 2: Las Vegas oder Laughlin

Hier hast Du nun einmal die Möglichkeit es ganz langsam anzugehen und heute zum Beispiel Deinen Proviant für die ersten Tourtage einkaufen oder eines der Outlet Center in Las Vegas oder auch in Laughlin besuchen und Dich von Kopf bis Fuß zu Preisen wie im Schlaraffenland(!) einkleiden oder ganz einfach erst mal einen Tag einfach nur "Faulenzen" (das tut ja auch mal gut)...

Du kannst allerdings auch gleich auf "die Piste" und mit Deiner Rundreise beginnen. So würde ich es zum Beispiel machen denn da ich durch die Zeitverschiebung (Jetlag) von immerhin 9 Stunden in den ersten Tagen immer sehr früh wach bin, fällt es mir in den ersten Tagen auch sehr leicht schon früh aufzustehen und los zu fahren.

Durch den eingesparten Tag hast Du dann die Möglichkeit ihn entweder unterwegs irgendwo als Zusatzaufenthalt, hier bietet sich Page an, denn dort gibt es mit dem Glen-Canyon-Staudamm am Lake Powell, dem See selbst, mit dem Horseshoe Bend, den beiden Antelope Canyons und dem Old Historic Quarter in Page selbst, eine Menge zu sehen. Du kannst aber dadurch auch am Ende einen Tag mehr in Las Vegas verbringen. Das macht halt jeder nach Lust und Laune... denn bei mir gibt's nur die Vorschläge.




Tag 3: Laughlin - Fort Mohave - Oatman - Route 66 - Kingman - Valentine - Seligman - Williams

- Strecken-Info ab Las Vegas: 270 Meilen / 430 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 4 Std. 45 Min.
- Strecken-Info ab Laughlin: 170 Meilen / 275 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 3 Std. 15 Min.

Gut das die meisten Gäste in den ersten Tagen ihres USA Aufenthaltes, wegen der Zeitumstellung, schon früh wach und auf den Beinen sind, so stört es heute auch nicht allzu sehr, das uns jetzt beim Überqueren des Colorado Rivers und der Einfahrt in den Bundesstaat Arizona in der Zeit ab dem 2. Sonntag im März bis zum ersten Sonntag im November eine Stunde "gestohlen" wird. Hier und im Bundesstaat Utah gibt es im Gegensatz zu den anderen umliegenden Staaten keine Sommerzeit. Keine Angst, Du bekommst die Stunde schon vor der Ankunft in Mesquite, am Grenzübergang nach Nevada, wieder zurück.

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm... Der heutige Tag ist mehr ein Fahrtag mit vielen Fotostopps. Wenn Du möchtest und das Wetter mitspielt, dann kannst Du heute den Sonnenuntergang am Grand Canyon erleben und je eher wir am Morgen losfahren desto mehr Zeit können wir uns bei den Pausen entlang der Route 66 gönnen denn heute geht es über ein tolles Teilstück der berühmten historischen "Route 66".

Zunächst geht es über die 95 von Bullhead City bis Mohave. Achte bitte darauf, das in der Nähe des Sun Valley Airport, noch vor Mohave Valley am Abzweiger von der 95 nach links, auf die 153, nur ein kleines Hinweisschild steht das auf die Route 66 verweist. Bis Oatman sind es von dort aus nur noch 13 Km und wir legen dort die erste größere Pause ein

Oatman ist ein kleines Westernnest in dem man schon so um die zwei Stunden einplanen sollte. Parkplätze sind im Ort allerdings sehr rar.

Spezial Tipp von Hans:

Die 2. Straße am Ortseingang führt rechts weg zum Fire Depot und dahinten findest Du immer einen Parkplatz.

Wer davon geträumt hat, einmal eine der alten Goldgräberstädte zu besuchen, wer schon von den berühmten frei umher laufenden Eseln gehört hat und eine Freilicht-Vorführung von schießwütigen Cowboys erleben wollte, der kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten

Ab Oatman geht es dann über das wohl Landschaftlich schönste Stück, der liebevoll erhaltenen "Mother Road", der Route 66 bis nach Kingman und von dort aus weiter bis nach Seligman wo wir einen weiteren Stopp mit einem Besuch in einem der berühmtesten Barbershops Amerikas einlegen. Angel Delgadillo, einer der Initiatoren und Mitbegründer der Historic Route 66 Association, betreibt hier immer noch seinen Barbershop, lebt mit seiner Frau Vilma aber hauptsächlich von seinem Andenkenladen

Fotos von Angel Delgadillo und "seiner" Route 66 findest Du unter www.roundamerica.com

Von hier aus geht es zum Übernachten so nah wie möglich an den Grand Canyon heran. Nach dem Check Inn im Hotel steht der Besuch an einem der vielen Vistapoints in der Nähe von Grand Canyon Village auf dem Programm. Einen Sonnenuntergang am South Rim des Grand Canyon N.P. ist schon etwas ganz Besonderes und das wollen sich viele auf keinen Fall entgehen lassen...



Achtung: Je näher Du an den Grand Canyon kommst umso höher werden leider auch die Hotelpreise. Hier ist frühzeitiges Buchen bares Geld wert... Tusayan liegt am Eingang des Grand Canyon (South Rim) und ist ein kleiner aber beliebter Ort für Zwischenübernachtungen.

Meine Hoteltipps für Tusayan

Wer weder Sonnenuntergang noch Sonnenaufgang braucht, der kann sich an der Route 66 mehr Zeit lassen, kann Geld sparen und schon in Williams übernachten.

Meine Hoteltipps für Williams


Tag 4: - Williams - Tusayan - South Rim Drive am Grand Canyon - Cameron - Page

- Strecken-Info ab Williams: 245 Meilen / 400 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 4 Std. 30 Min.
- Strecken-Info ab Tusayan: 195 Meilen / 310 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 3 Std. 30 Min.

In dem kleinen Ort Tusayan gibt es, kurz vor dem Südeingang des Grand Canyon N.P., ein Imax Theater und hier empfehle ich Dir, zur Einstimmung auf den Grand Canyon, den sensationell gemachten Film über den einzigartigen und grandiosen National Park, einem der größten Naturwunder unserer Zeit. Hier ein Ausschnitt per YouTube-Video von dieser einmaligen(!) Vorführung.

Der Eintritt kostet 12,- US$, ist das Geld aber allemal wert. Erste Vorstellung morgens um 8:30 Uhr, dann alle 60 Minuten. Das Imax Kino in Tusayan liegt direkt an der 64 auf der linken Seite und ist gut zu erkennen. Hier im Foyer des Imax ist auch eine Außenstelle der National Park Ranger. Auch wenn Du den Film nicht anschauen willst, dann halte hier trotzdem und kaufe Dir hier den America - The Beautiful Annual Pass. Das lohnt sich nicht nur vom Preis her, sondern so ist der Eintritt für die noch an der Strecke liegenden National Parks bereits bezahlt und Du verlierst an den jeweiligen Park-Eingängen keine weitere Zeit. Der Pass kostet 80,- US$ und gilt dann für alle Insassen im Auto und auch für alle Nationalparks. Immerhin besuchst Du in den kommenden Tagen 6 National Parks und da jeder so um die 25,- US$ kostet, spart man da schon einiges.

Wer die Zeit und das nötige Kleingeld hat, dem empfehle ich ein ganz besonderes Highlight. Ein Flug mit dem Heli über dem Grand Canyon ist einfach nicht zu toppen. Bei meinem ersten Flug, 1997 von Las Vegas aus, saß ich mit dem Rücken in Flugrichtung und habe nur wenig gesehen. Meinen zweiten Flüg habe ich von Tusayan aus am frühen Morgen gleich nach dem Frühstück unternommen. Hier waren die Helis kleiner und wir saßen alle in Flugrichtung.

Wir hatten die Wahl zwischen einem Flug von 25 oder 45 Minuten und weil der Preisunterschied nur sehr klein war, haben wir uns für den 45 Minuten Flug entschieden. Eine Entscheidung, die wir nie bereut haben denn es war das Highlight unserer Rundreise und dieses unvergessliche Erlebnis kann ich jedem nur ans Herz legen.

Achtung: Stateparks und die Navajo Parks zahlt man extra, da gilt der Annual Pass leider nicht.

Hat man den Pass, geht es weiter zum Grand Canyon. Wenn man keine Wanderungen macht, für die man sowieso einen extra Tag einplanen müsste, reichen für den Rim Drive bis hin zum Desert View 3 - 4 Stunden vollkommen aus. Das Grand Canyon Village muss man nicht besuchen, da findet man eh nur zwei große Supermarkets mit Andenken usw... Dafür solltet ihr später lieber die Cameron Trading Post besuchen, die wesentlich besser sortiert ist.

Entlang der US 64 gibt es viele Aussichtspunkte. Als ersten empfehle ich den Yaki Point, danach noch den Grand View Point und zum Schluss den Desert View mit dem Watchtower. Natürlich ist der Grand Canyon ein grandioses Naturwunder, aber man kann ja nicht stundenlang immer nur da hinunter schauen, deshalb genügen diese drei Vista-Points und ca. 3 Std. vollkommen um den Grand Canyon zu bestaunen. Die Zufahrten von der 64 aus zu den einzelnen Aussichtspunkten sind gut ausgeschildert. Diese "Overlooks" sind naturgemäß immer recht gut besucht.

Spezial Tipp von Hans:

Von jedem Overlook führen kleine Trampelpfade etwas weiter weg von den normalen Aussichtspoints. Nur wenige Meter auf diesen Trampelpfaden gehen und man ist schon fast allein unterwegs, zudem bieten diese Wege andere Sichten auf den Canyon.

Beim Desert View kann man auf den Watch Tower rauf gehen. Einfach rein in den Souvenirladen und den Treppenaufgang suchen. Achtet mal auf die Fenster im Souvenirladen, da sind an der Seite große schwarze Tafeln an einem schwenkbaren Arm zu finden. In diesen Tafeln spiegelt sich die Landschaft wider. Man sagt, dass früher die Indianer mit solchen Tafeln den Horizont beobachteten, weil man in den Tafeln die Kontraste schärfer erkennen konnte als beim direkten in die Landschaft schauen.

Wenn das Pflichtprogramm am Desert View hinter Dir liegt, geht es auf der 64 weiter bis zur 89 north. Dort nach links abbiegen und kurz danach siehst Du links die "Cameron Trading Post". Ein Besuch lohnt sich allemal, denn man findet hier alles an Souvenirs, von ganz billig bis wahnsinnig teuer. Ganz hinten rechts, eine kleine Lebensmittelabteilung mit frisch gebrautem Kaffee und mit Kuchen für ein "Coffee Break".

Weiter geht es auf der 89 bis kurz vor Page und dort sieht man links den Hinweis auf den Horseshoe Bend, den man natürlich besuchen sollte. Vom Parkplatz aus macht man einen kleinen Spaziergang von ca. 15 Min. und man steht dann über der Colorado Schleife. Für gute Fotos ist der Nachmittag allerdings nicht so optimal und wenn Du unbedingt "Profi Fotos" machen willst, dann solltest Du am nächsten Morgen nochmals kurz hin, denn dann hast Du die Sonne im Rücken.

Meine Hoteltipps für Page


Tag 5: - Page - Kayenta - Monumnet Valley - Mexican Hat

- Strecken-Info: 170 Meilen / 275 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 4 Std.

Am Vormittag bietet sich ein Besuch des Glen-Canyon-Staudamm mit dem Hayden Visitor Center am Lake Powell an, wenn Du nochmal zum Horseshoe Bend möchtest, dann solltest Du das heute Morgen tun. Es sei denn, das Du hier noch eine zweite Nacht einlegen möchtest, dann nämlich kannst Du hier noch einiges ganz in Ruhe auf dich wirken lassen. Der See selbst ist ein Highlight für sich und für das "Old Historic Quarter" in Page selbst, bliebe dann auch noch Zeit.

Auch die beiden Antelope Canyons könntest Du Dir ansehen. Wenn Du dagegen hier nur eine Zwischenübernachtung einlegen möchtest und Deinen "Reservetag" lieber in Las Vegas anhängen möchtest, dann solltest Du Dich spätestens um 10:30 Uhr auf den Weg zu den Antelope Canyons machen die wenige Meilen hinter Page am Hwy. 98 zu finden sind. Sie sind im Besitz von Navajo Indianer.

Direkt in Höhe des unübersehbaren Kraftwerkes geht es nach rechts zum Upper Antelope- und wenige Meter weiter nach links, zum Lower Antelope Canyon. Beide sind fast identisch, der Upper ist etwa geräumiger und im Lower geht es etwas enger zu. Im Upper sind die Besuchseiten auf ca. 2 Stunden beschränkt, während man im Lower unbeschränkt herumspazieren kann. Da beide Canyons relativ teuer sind. (pro Person 28 US$, reicht es natürlich wenn Du nur einen besuchst.

Diese Canyons sind einmalig auf der Welt, müssen gehegt und gepflegt werden und deshalb auch der hohe Eintrittspreis, aber sie sind das Eintrittsgeld allemal wert! Auf der Seite www.synnatschke.de kannst Du Dich über die beiden Canyons informieren. Wie die Synnatsckes bevorzugen die meisten Besucher den Lower Antelope. Schon der Einstieg ist ziemlich einmalig und natürlich geht man am Ende des Canyons nicht über die Leiter hoch, sonder geht den Weg mit total anderer Perspektive wieder zurück. Das Ganze dauert selbst mit einem mehr als langsamen Spaziergang nicht länger als zwei Stunden.

Auf der 98 sollte es dann gegen 13 Uhr weiter nach Kayenta gehen und von dort auf der 163 bis zum Monument Valley. Diese ca. 190 km fährt man locker in ca. zwei Std. und man ist dann also gegen 15 Uhr am Abzweig nach rechts, zum Monument Valley. Der Weg ist gut ausgeschildert. Das Monument Valley ist wieder ein Navajo Park, hier zahlt man aber pro Person nur US$ 7,-.

Der Rundkurs im Valley ähnelt einem Lasso, also am Anfang ist mit Gegenverkehr zu rechnen und später die Schleife ist dann eine Einbahnstraße. Für die ca. 30 km Rundfahrt solltest Du um die zwei Stunden mit sämtlichen Fotostopps einkalkulieren. Der Rundkurs ist eine unbefestigte Staubstraße und mit entsprechenden Vorsicht zu befahren. Das bezieht sich auf die ersten ca. 500 Meter bei der Abfahrt/später Auffahrt, die doch sehr holprig ist. Ist man unten, fährt man immer noch auf einer Staubstraße aber die ist relativ eben und gut befahrbar.

Natürlich kann man am Visitor Center auch eine Jeepfahrt buchen und man wird durchs Valley gefahren. Das sind dann aber wieder Kosten, die die Meisten einsparen und es dann mit dem Mietwagen auf eigenes Risiko in Eigenregie durchführen. Bitte vorsichtig fahren, gut Acht geben und dann sollte es auch kein Problem geben.

Inzwischen wird vermutet, dass die Navajos diese Abfahrt gerne so holperig lassen wollen und einfach nicht reparieren, damit möglichst viele Besucher die teuren Jeeptouren buchen. Das ist ärgerlich und sollte nun wirklich nicht so sein...

In der Gegend um das Monument Valley, findet man nicht viele Motels. Deswegen sind die Preise dort auch sehr hoch. In ca. 40 km/ 30 min. befindet sich noch eine weitere Sehenswürdigkeit, der Mexican Hat. Außerdem sind, im gleichnamigen Ort Mexican Hat, die Unterkünfte etwas günstiger. Alleine die Fahrt dahin bietet noch weitere landschaftliche Höhepunkte. In Mexican Hat ist auch die Heimat des Swinging Steak ( Mexican Hat Lodge ) Jeden Abend ab 18 Uhr gibt es dort saftige Steaks direkt vom Grill und ab 19:00 Uhr Live Music.

Einfache Unterkunft von privat: Mexican Hat Lodge - oder San Juan Inn Das Startbild dieser Website zeigt auch die Schönheit der Strecke nach Mexican Hat. "Just down the road" wurde am Milemarker 13 des Hwy 163 aufgenommen.



--Sunrise-- Diese Fotos schoss mein Freund Roland vom Zimmer im Hotel The View aus. --Sunset--


Mein Hoteltipp und das trotz des hohen Preises: Hotel The View - nicht ganz billig aber superschöne Lage und sensationeller Blick aufs Valley oder das auch nicht viel billigere Hotel Hotel Hampton Inn - kostenloses Parken, kostenloser WiFi-Internetzugang und mit Frühstücksbuffet. Beide Häuser sind, trotz der doch hohen Preise, schon sehr früh ausgebucht...

Hier findest Du weitere Hotels in Kayenta


Tag 6: - Monument Valley oder Mexican Hat - Moki Dugway - Blanding - Moab

- Strecken-Info: 165 Meilen / 265 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 3 Std. 30 Min.

Viel Sehenswertes gibt es an der Strecke aber Du hast genügend Zeit dafür. Kurz hinter dem Mexican Hat geht es nach links auf die 261. Nur wenige Meter weiter geht's wiederum nach links in eine kurze Stichstraße, der 316, zum Goose Neck State Park. Hier kostet es mittlerweile zwar auch 5,-US$ an Eintritt aber es lohnt sich... Nähere Infos zum Park findest Du auf der Park-Webseite.

Danach gehts wieder zurück zu 261 und dort biegst Du links ab. Es folgt der spektakuläre Moki Duway. Die "Straße" ist zwar, auf einer Länge von ca. 4 km eine Gravelroad ( Split ), jedoch sehr gut befahrbar. Bedenke bitte, wenn Du dort hinunter fährst, das Du mit einem Mietwagen unterwegs bist und fahre bitte äusserst vorsichtig!

Oben angekommen hast Du eine fantastische Fernsicht bis hinüber zu Monument Valley. Hier findest Du auf der Tripadvisor-Seite einige sehr gute Kommentare.

Danach geht es weiter auf der 261 und Du erreichst nach ca. 50 km die 95, biegst dort nach links ab und nach nur wenigen km gehts nach rechts in Richtung der Natural Bridges Nat. Monument. Hier ist Dein Nationalpark-Pass gültig und es fällt kein Eintritt an. Auf dem kurzen Rundkurs sind einige sehr schöne Aussichtspunkte (Overlooks), von denen aus man die Bridges bewundern kann. Such Dir eine raus und mach Dich, wenn Du Lust hast, auf den Weg hinunter. Diese kurze Wanderung hast Du, hin und zurück, in einer Std. geschafft. Mehr Infos dazu auf der Park-Webseite

Anschließend gehts wieder zurück zur 95 east, also nach links und rüber nach Blanding zur 191 north in Richtung Moab. Entlang der 191 gibt es noch einige Fotospots, wie der Church Rock und The Hole in the Rock

In Moab ist immer etwas los. Hier ist das Mekka der Mountainbiker und sonstigen Outdoorsportlern. Gerade an den Wochenenden könnte man glauben hier fänden die Sportveranstaltungen eines ganzen Jahres statt. Deshalb bitte wenn, dann solltest Du Dein Hotel fürs Wochenende schon frühzeitig buchen. Mehr Infos zu Moab gibts auf dieser Webseite

Meine Hoteltipps für Moab




Tag 7: - Moab - Arches N.P. - Moab

- Strecken-Info: Erster Teil Arches N.P. - 53 Meilen / 85 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 2 Stunden

Moab ist das absolute Sports Outdoor Center der USA, so könnte es zumindest an den Wochenenden den Anschein haben. Das Städtchen ist ab April - Oktober von Freitag bis Sonntag mit den Motelzimmern immer ausverkauft und die Preise steigen wie in Las Vegas zum Wochenende. In vielen der Motels kann man nur im Block Freitag und Samstag buchen. Eine Ausnahme Motel Super 8. Kostet zwar auch schon um die US$ 80,-, ist aber fürs Wochenende und für Moab fair.

Moab ist an Wochenenden eine Show für sich. Die Szenenkneipen sind randvoll mit den Sportlern, vor allem Mountainbiker, Biker Hiker usw. die sich alle in den Canyonlands austoben. Der Park ist allerdings nichts für uns Panoramatouristen weil man da mit PKW gar nicht richtig rein kann.

Wir fahren zum Arches und erleben dort einen Wunderwelt!

Eingang Arches NP Arch im Arches NP

Der Arches N.P. hat es wirklich in sich und man erkennt, nachdem man sich einmal richtig mit ihm befasst hat, das er eines der vielen Naturwunder der USA ist! Da wird man glatt zum Wanderer... Mit vielen Wanderstrecken, von denen man an einem Tag locker bis drei Touren machen kann und aus dem Staunen nicht mehr herauskommt...

Es lohnt sich wirklich schon am Morgen um 8:00 Uhr (und wenn du möchtest auch früher, denn der Park ist rund um die Uhr geöffnet) beim Visitor Center rein zufahren und dann gleich ganz durch im Park bis zum Ende beim Devils Garden zu fahren. Mach das bitte ohne Fotostopps unterwegs, denn dazu kommen wir noch später. Zunächst geht es um etwas wertvolles... einen Parkplatz.

Das Visitor Center liegt gleich am Parkeingang und Devils Garden liegt knapp 30 km weiter, man kann also noch vor 9 Uhr die Wanderung beginnen und ist zurück, bevor es so richtig heiß wird. Der Parkplatz dort ist immer gleich voll und es gibt sonst dahinten keine weiteren Parkmöglichkeiten und überall ist Halteverbot, das strengstens kontrolliert wird und recht teuer werden kann. Deshalb und auch wegen der Hitze, bitte nie vergessen... Nur der frühe Vogel fängt den Wurm!

Vom Parkplatz aus ist der Einstieg in den Wanderweg zum Double O Arch, hin und zurück ca.6,5 km lang, aber eine einzige wahre Wunderwelt. Man sollte diesen Weg unbedingt gehen, auch wenn die ca. 3 Std. etwas anstrengend sein können. Es wird ein Highlight Deiner Reise sein!

Will man seine Kräfte schonen, geht man auf diesem Trail zumindest bis zum Landscape Arch. Hin und zurück ca. 2,4 km / 1 Std. Keiner weiß, wie lange dieser filigrane Bogen noch so zu sehen ist. Egal ob Double O Arch oder nur Landscape Arch, danach geht es ein Stück zurück in Richtung Visitor Center und jetzt kannst Du auch Fotostopps machen.

Auf der linken Straßenseite liegt der Parkplatz vor dem Balanced Rock. Direkt gegenüber führt ein kleiner Weg etwas weiter, auf der rechten Seite zu einem Parkplatz mit Bänken und hier kann man herrlich Picknick machen. Die Bänke kann man auch in den Schatten eines Gebüsches / Strauch/ Baum ziehen. Nach dem Picknick gehts dann anschließend zur Besichtigung des Balanced Rock der hinter dem größeren Parkplatz liegt.

Nach der Pause und der Besichtigung gehts dann wieder etwas zurück auf der Parkstraße und runter zur Windows Sektion. Dort findet man wieder einen sehr schönen, leichten Rundwanderweg von ca. 1,6 km Länge. Je nach Kondition und die sind in 30 - 60 Minuten "abspaziert".

Jetzt geht es endgültig zurück in Richtung Visitor Center. Bevor es jedoch den Berg runter geht, fährt man noch zum Parkplatz der Park Avenue. Man muß nicht den ganzen Trail machen, man geht auf dem für Rollstuhlfahrer geeigneten Weg bis zur Abbruchkante und hat nochmals ein fantastisches Fotomotiv. Wer will kann auch noch ein paar Meter auf dem jetzt holprigen Trail weitergehen, um andere Perspektive für Fotos zu haben.

Fängt man morgen pünktlich um 9:00 Uhr die Wanderung ganz hinten im Devils Garden an, ist der erste Teil des Arche N.P. vom Programm her, inkl. Picknick und den mehr als vielen Fotostopps, gegen 16 Uhr beendet und man fährt zurück nach Moab. Für morgen stehen dann noch zwei weitere Highlights auf dem Archesprogramm...

Meine Hoteltipps für Moab




Tag 8: - Moab - Arches - Canyonlands - Green River

- Strecken-Info ab Moab: 140 Meilen / 230 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 4 Std. 15 Min.

Heute wird das Wahrzeichen Utahs, der Delicate Arch, erwandert und bestaunt. Dazu fährt man wieder gleich morgens (so früh wie möglich) und nach meiner Empfehlung, spätestens um 8:00 Uhr in den Arches Park und fährt wieder in Richtung Devils Garden. Auf halber Strecke geht es dann nach rechts zum Parkplatz am Delicate Arch Parking bei der Wolfe Ranch. Da gibt es rechts und links der Straße viele Plätze und falls es dort wieder Erwarten keinen freien Platz mehr geben sollte, dann gibt es ca. 1,6 km weiter noch den Parkplatz am Upper Delicate Arch Viewpoint. Hier gibt es genügend Parkplätze.

Der Weg hoch, stets leichte bis mittlere Steigungen, ist 2,4 km lang. Runter geht es dann wesentlich leichter... Gesamte Strecke also 4,8 km. Der frühe Start am Morgen sollte schon alleine aus dem Grund sein, weil auf der ganzen Strecke kaum Schatten ist und man so bei noch angenehmen Temperaturen diesen Trail in zwei oder auch drei Stunden gehen kann.

Zudem sind morgens zwar auch schon viele Leute unterwegs, aber es ist noch keine Völkerwanderung zu sehen. Auf der National Park-Website erhältst Du mehr Infos. Die NationalPark-Karte kannst Du vergrößern und kannst Dir dort alle genannten Ziele im Arches anschauen.

Nach diesem absoluten Highlight verlässt man den Arches. Unten, auf der 191 biegt man rechts ab und nach ca. 10 km gehts nach links auf die 313 zum Canyonlands N.P. und dem Island in the Sky District. Bis zum Visitor Center sind das ca. 30 km. Hier fährt man einige Aussichtspunkte (Overlooks) an und bestaunt die dortige raue Landschaft. Empfehlenswert sind auf jeden Fall der "Green River Overlook" und den "Mesa Arch". Hier kann man auch, in ca. 30 min, eine kleine Wanderung zum Arch starten.

Vom Visitor Center bis nach Green River, dem heutigen Übernachtungsort an der I 70, sind es ca. 100 km und ca. 75 Min. Du kannst es also selbst vor Ort sehen und entscheiden, wieviele andere Pausen an den Overlooks noch machbar sind. Infpos dazu findest Du auch hier auf der NationalPark Website. Auch hier kannst Du die NationalPark-Karte vergrößern und kannst Dir dort alle genannten Ziele im Canyonlands N.P. anschauen.

Übrigens, in jedem Nationalpark gibt es bei der Einfahrt an der Kontrollstelle eine kleine Broschüre, in der man auch diese Parkmap sehen kann.. Außer beim Grand Canyon, da gibt es gleich eine ganze Zeitung. Sollte der Ranger mal gerade keine zur Hand haben, dann holt man sich das im Visitor Center.

Green River, ein staubiges Wüstennest... aber dank der I70 und den Abzweigungen mit voller Infrastruktur, selbst einen Golfplatz gibt es da. Gutes und reichliches Essen gibt es hier im Westwinds Truck Stop Hier gibt es mehr zu Green River

Meine Hoteltipps für Green River



Tag 9: - Green River - Goblin Valley State Park - Hanksville - Capitol Reef N.P. - Tropic - Bryce Canyon

- Strecken-Info ab Green River: 240 Meilen / 390 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 5 Std. 45 Min.

Ca. 70 km nach Green River geht es von der 24 nach rechts zum Goblin Valley State Park. Das ist gut ausgeschildert und es lohnt sich allemal, diesen Abstecher in die kuriose Wunderwelt zu zu unternehmen. Im Statepark selbst, wandert man je nach Lust und Laune so 30 und 60 Min. zwischen den Gnomen herum. Danach zurück zur 24 und weiter in Richtung Hanksville

Nach Hanksville fährt man dann auf der 24 durch den Capitol Reef N.P. mit seiner sehenswerten Landschaft. Direkt an der 24 liegt auch das Visitor Center. Bei diesem Park schauen wir uns nur das an, was entlang der 24 zu sehen ist. Für den Park selbst braucht man extra Tage, weil man nur mit Geländewagen so richtig rein fahren kann. Aber auch die 24 bietet schon wirklich sehenswerte Vista-Points.

Vor Torrey biegen wir links ab auf die 12 und man fährt etliche km ständig bergauf in schöner grüner Landschaft bis auf eine Höhe von fast 3000 m. Danach geht es runter auf das Escalante Plateau eine wahrlich bunte, hochinteressante Landschaft. Das kann man nicht beschreiben, das muss man einfach gesehen haben.

Die 24 ab Hanksville und die 12 bis hin zur 89 ist einer der schönsten Scenic Byways im ganzen Südwesten. Übernachten in Tropic, 20 km vor dem Bryce Canyon. Sehr empfehlenswert das Bryce Canyon Inn ist ein Tipp von Hans. Für die hochpreisige Bryce Canyon Area direkt ein Schnäppchen und das complementary Breakfast dort ist vom Angebot her wahrlich einmalig.

Wer gleich bis zur Einfahrt des Bryce Canyon fahren will, fährt noch 20 km ab Tropic. Auch dort gibt es noch jede Menge Hotels und Motels. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, sehr früh zu buchen, da ja der Bryce zu den absolut größten Naturwunder weltweit zählt und dementsprechend viele Besucher hat.

Meine Hoteltipps für den Bryce



Tag 10: - Bryce Canyon - Red Canyon - Hatch - Kanab

- Strecken-Info ab Bryce Canyon: 120 Meilen / 200 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 3 Std. 20 Min.

Am Vormittag Fahrt auf der Parkstraße ohne Stopps ganz hoch bis zum Rainbow Point auf 2800m. Vom Park-Visitor Center bis oben sind es ca. 30 km Hier hat man eine herrliche Sicht auf den gesamten Bryce Canyon National Park. Gehe dort bitte auch noch zum Yovimpa Point, der eine sagenhafte Fernsicht bietet. Mit Aufenthalt an den beiden Overlooks kalkuliere hier bitte ca. 60 Min.

Danach wieder fast ganz runter und zum Bryce Point Overlook, der sehr weit vorgelagert ist und die Wunderwelt aus der Nähe bestaunt werden kann. (30 - 35 Min.) Weiter geht es zum Sunset Point. Hier der Überblick auf der NationalPark-Karte

Wenn man nun schon einmal hier ist, dann muss es einfach sein, dass man auch mal in diese Wunderwelt abtaucht. Dazu eignet sich der Navajo Trail ganz besonders. Der gesamte Trail ist gerade mal ein 2,2 km langer Rundweg. Runter geht es sehr steil, aber Serpentinen entschärfen das. Geht es später wieder bergauf ist das lange nicht so steil. Man ist im Bryce und auf dem Trail in einer höhe von ca. 2100 m, so dass man die Höhe beim atmen schon spürt. Die 2,2 km schafft man aber locker im Spaziergänger Tempo in ca. 60 Minuten (75 Min. gemütlich).

Hier bitte die Wanderweg-Infos der Website entnehmen. Die hier verlinkte Trail-Karte bitte vergrößern und Du siehst den Navajo Trail ab Sunset Point in rot runter und in grün hoch

Bei der Ausfahrt solltest Du natürlich durch den kleinen, fotogenen Red Canyon und die kleine Westerntown rund um Rubys Inn besuchen. Geht ruhig mal rein in das Foyer von Rubys Inn, das ist, genau wie die Trading Post, auch ein schönes Fotomotiv. So gegen 14:00 - 15:00 Uhr solltest Du Dich auf den Weg nach Kanab begeben. Noch an der 12 fährt man durch den kleinen fotogenen Red Canyon. Aufenthalt da nach Lust und Laune. Hier reichen jeweils kurze Fotostopps.

Es schadet nicht, wenn man schon am späten Nachmittag in Kanab ankommt, denn dieser kleine Ort ist schon sehenswert, ist ja auch bekannt unter Little Hollywood, weil hier jede Menge Filme gedreht wurden. Das sieht man auch bei einem Spaziergang auf der Center Street. Den Cowboys unter Euch empfehle ich auch einen kurzen Besuch von Dennys Wigwam. Von außen ein absolut feiner Fotospot und im Shop kommt richtiges Westernfeeling auf. Den Besuch bei Für den "Walk" auf der Centerstreet und den Besuch des Wigman bitte ca. 1 Stunde einplanen



Kanab als Tagesziel auch deswegen, weil man schon sehr nahe am Zion ist, der das Ziel für den Folgetag ist. Außerdem zahlt man in Kanab noch vernünftige Preise für ein Motelzimmer.
Hotels in Kanab Meine Hoteltipps für Kanab
Hier noch eine Empfehlung von Hans: Treasure Trail Motel

Tag 11: - Mt. Carmel Junction - Springdale - St. George - Mesquite/Nevada

- Strecken-Info ab Kanab: 135 Meilen / 215 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 2 Std. 45 Min.

Für das grandiose Naturwunder, den Zion N.P. haben wir wohl genügend Zeit aber natürlich kann man keine großen Wanderungen machen, dafür müsste man dann schon extra Tage und Übernachtungen planen. Aber schon alleine das durchfahren bietet fantastische Aus- und Anblicke und die Zeit reicht auch für kleine Wanderungen.

Das Problem im Zion sind die wenigen Parkplätze. Für die kurze Wanderung zum Zion Overlook, der ein absolutes Muss(!) ist, findet man tagsüber kaum einen freien Parkplatz. Von Kanab her kommend geht es nach der Einfahrt am East Entrance ständig bergab, mit vielen Fotopoints. Ca. 200 m vor dem Tunnel findet man auf der rechten Seite einige Parkplätze für den Overlook Trail und kurz vor dem Tunnel auf der linken Seite nochmals 6 Plätze. Hier ist auch auf der andrenen Straßenseite der Einstieg zum Overlook Trail, für den man hin und zurück ca. 45 Min. braucht. Hinzu kommt hier noch die Zeit am Overlook selbst.

Okay, ich weiss es ist früh aber für heute empfehle ich Dir Dich schon spätestens gegen 7.30 Uhr ab Kanab auf den Weg zu machen um nach ca. einer Stunde an den genannten Parkplätzen zu sein. Um diese Zeit ist noch nicht viel los und man findet meist auch einen Parkplatz. Wenn Du die Park-Karte vergrößerst, siehst Du auch die Straße (9) mit dem Tunnel (unten rechts).

Bitte nicht vergessen:

Auch wenn Du keinen freien Parkplatz finden solltest, lohnt es sich, für den Overlook zu warten. Bleibe einfach im Auto sitzen bis wieder wer von seinem Rundgang zurück kommt. Im schlechtesten Fall dauert das eine Stunde denn länger braucht man nicht für den Trail. Hier lohnt se sich aber auch eine ganze Stunde zu Warten... GARANTIERT!

Nach dem Overlook gehts dann weiter runter, wieder mit vielen Fotostopps bis hin zum Visitor Center. Obwohl es dort viele Parkplätze gibt, muss man schon viel Glück haben, da wieder etwas freies zu finden. Das ist weiter nicht schlimm, denn in den unteren Teil des Zion kann man nur mit den kostenlosen Shuttles hinein fahren. Die fahren auch ab Springdale und dort findet man immer einen Parkplatz.

Private Fahrzeuge dürfen auf den Zion Canyon Scenic Drive noch bis 23. März 2013 fahren. Von 24. März 2013 bis 3. November 2013 ist die Fahrt dort allerdings nur mit dem Shuttle-Bus erlaubt. Weitere Infos dazu findest Du unter: Shuttle-System
oder im Einzelnen (und damit Du nicht lange suchen musst):
Hier findest Du alle Haltestellen und Abfahrzeiten der Shuttle Busse.
Hier findest Du Parkplätze und Haltestellen der Shuttle Busse ab/bis Springdale.
Hier findest Du eine Karte mit Parkführer auf Deutsch. Ich empfehle Dir, sie auszudrucken weil dort alle Trails beschrieben sind, mit kuz, lang, leich und schwer gekennzeichnet sind und Du zusätzlich noch einen Überblick auf alle Stopps der Shuttle Busse am Scenic Drive vorfindest.

So eine Fahrt mit dem Shuttle bis zum Endpunkt, dem "Temple of Sinawawa" dauert ca. eine Std. Es gibt mehrere Haltestellen, bei denen das hop off - hop on System praktizieren kannst. Ich empfehle aber bis zum Endpunkt zu fahren und dort den Riverwalk zu machen. Das dauert hin und zurück ca. eine Stunde. Auf dem Riverwalk sieht man auch überraschend viele Tiere in dieser grandiosen Natur.

Bis ca. Ende Mai - Mitte Juni lohnt sich auch der Weg zu den "Emerald Pools", weil dann noch Schmelzwasser aus den oberen Regionen die Pools füllen. Ohne Wasser ist das eher langweilig. Für die Tour mit dem Shuttle planst Du bitte ca. 3 - 4 Std. ein die sich dann aber auch richtig lohnen!

Danach geht es auf der 9 weiter zur I 15 zum heutigen vorgeschlagenen Übernachtungsort Mesquite an der Staatsgrenze Arizona/ Nevada. Ab Sprindale sind das ca. 130 km, die man in weniger als zwei Stunden fahren kann. Natürlich kann man auch in St. George übernachten. Bis dahin fährt man weniger als eine Stunde.

In der Zeit zwischen dem 2. Sonntag im März bis zum 1. Sonntag im November erhältst du vor der Ankunft in Mesquite zunächst einmal die an der Grenze zu Arizona "gestohlen" Stunde zurück... Also alle Uhren (auch die im Auto) bitte wieder ein Stunde zurückstellen.

Mesquite ist ein kleiner Spielertort, ähnlich wie Laughlin, wieder mit günstigen Übernachtungspreisen und guten Buffets. Hans bevorzugt das Virgin River Hotel and Casino
Weitere Übernachtungsmöglichkeiten in Mesquite




Tag 12: - Mesquite - Valley of Fire - Hoover Dam - Las Vegas

- Strecken-Info Nr.1 Mit Hoover Dam: 170 Meilen / 275 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 4 Std. 00 Min.

- Strecken-Info Nr.2 Ohne Hoover Dam: 125 Meilen / 200 Km, reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 2 Std. 45 Min.

Wie auch immer, ich empfehle nicht zu spät loszufahren denn gerade in der Sommerzeit wird es ab dem Nachmittag doch sehr heiß und auch hier gilt "der frühe Vogel fängt den Wurm". Wenn Du also um spätestens 8:30 Uhr losfährst, bist Du gegen 10:00 Uhr im Park und den schaffst Du mit Pausen und einem kleinen Spaziergang bequem in 3 Stunden durch und fährst zum Hoover Dam oder nach Las Vegas.

Heute gibts die Möglichkeit die Tour mit oder ohne den Besuch des Hoover Dam durchzuführen. Das Bauwerk selbst ist ein Jahrhundertbauwerk! aber einmal direkt auf der Staumauer dieses Wahnsinnsbauwerk zu überqueren ist schon der Hammer und das wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Wenn Du es genau so machen möchtest, dann solltest Du die Tour 1 wählen und zunächst in Mesquite auf die I15 fahren und dort erst einmal ca. 95 km bis zum Exit 75, in Richtung Valley of Fire E/Lake Mead. Das ist mitten in der Wüste. Nach der Ausfahrt biegst Du gleich links ab, fährst unter der I15 durch und bist nun auf dem Valley of Fire Hwy. Nach ca. 10 km bist Du am Parkeingang zum Valley of Fire.

Wenn Du nicht zum Hoover Dam möchtest, dann solltest Du die Tour 2 wählen, auch zunächst in Mesquite auf die I15 fahren und dort erst einmal ca. 45 km bis zum die bei Exit 93 in Richtung Overtown/Logandale verlassen. Nach der Ausfahrt biegst Du gleich links ab, fährst auf der Brücke über die I15 und bist nun auf der 169. Nun geht es über Logandale, Moapa Valley und Overtown bis zum Osteingang des Valley of Fire. Bis dahin bleibst Du ca. 9 km auf der 169. Nach ca. einer Stunde Fahrzeit geht es nach rechts auf den Valley of Fire Hwy. und in den Valley of Fire State Park.

Wichtiger Hinweis

Im Valley of Fire und auch auf den Zufahrtstraßen wird verstärkt die Einhaltung des Tempolimits kontrolliert. Wer über dem Limit "erwischt" wird muss mit hohen Geldbußen rechnen... also bitte immer an die Urlaubskasse denken und das Tempolimit einhalten!

Ganz ehrlich, ich wollte keinen roten Staub, ich bin ein Stadtmensch, was sollte ich da zwischen den roten Steinen. Nun denn, und warum eigentlich nicht, haben wir 2005 gesagt und haben den Park besucht. Vom Big Elephant hatte ich gehört und das es dort "ganz schön" sein sollte... Eigentlich führt nur einen Straße durch den Park so meine damalige Information. Am Visitor Center sah ich dann noch eine weitere Straße die in den Park führte. Mittlerweile hatte ich einiges gesehen und war neugierig geworden... Ich fuhr also los... Was ich dann sah, werde ich mein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen!

Ohne es zu wissen fuhr ich über die Rainbow Vista. Sowas konnte ich mir einfach nicht vorstellen und sowas hatte ich noch nie gesehen... Ich musste rechts ran und raus aus dem Auto. Ich weiss nicht wie lange ich gebraucht habe, bis ich wieder klar sehen konnte... Das mir hier die Tränen in die Augen steigen würden, hätte ich nie und nimmer für möglich gehalten...

Wir sind bis zu Ende der Rainbow Vista gefahren bis es vor den White Domes mit dem Auto nicht mehr weiter ging. Den White Dome Trail kannst Du in ca. eine Stunde erwandern und wenn Du möchtest auch zusammen mit der Miniwave. Vielleicht wirst Du eines Tages über diese Traum-Straße fahren und an den "Verrückten" denken, der hier den Weg beschreibt... Dann allerdings und da bin ich ganz sicher... dann wirst Du mich verstehen!

Dieser kleine Statepark war am ersten Weihnachtstag 2005 "mein allererster State Park"... Ich war einfach hin und weg! Heute weiss ich, dass er so manchem Nationalpark die Schau stiehlt. Eine wahre bunte Wunderwelt mit vielen schönen Fotopoints, den von der Sonne angestrahlten und in ein feuriges Rot getauchten, skurrilen Gesteinsformen. Meinen großen, zu Stein gewordenen "Bruder", den Elephant Rock, (auf den ich damals bis ganz zum Schluß warten musste, weil der erst kurz vor dem Ost Ausgang steht) die Seven Sisters und, und, und...

Herrliche Beschreibungen vom Profi findest Du auf der Website von Steffen Synnatschke. Die lege ich dir wirklich an Herz! Ich habe sie leider erst nach meinem letzten Las Vegas-Besuch gefunden aber bei meinem nächsten steht das Valley of Fire auf jeden Fall fest auf dem Programm!




Direkt hinter den letzten Hügel vor dem Ost-Ausgangs siehst Du auf der linken Seite, direkt an der Straße den Elephant Rock. Vor dem Eingangshäuschen ist ein kleiner Parkplatz auf dem Du Dein Auto abstellen kannst und den Elephant besuchst und ein letztes Foto machst bevor Du den Park in Richtung Hoover Dam verlässt. Hier noch ein kleine Valley of Fire Park-Karte

Ob Du nun den Hoover Dam besuchst entscheidest Du selbst. Wenn die Zeit es Dir erlaubt dann kann ich Dir einen Besuch dort wirklich nur empfehlen. Dieses Gewaltige Bauwerk genau auf der Grenze zwischen Nevada und Arizona zu überqueren hat schon etwas ganz Besonderes... Wie auch immer Du es angehst, am Abend wirst Du in Las Vegas sein und dort ist wirklich "der Bär los".


Tag 13: - Las Vegas -die Spielerstadt... einfach nur der Wahnsinn

Ein Spaziergang über den Las Vegas Boulevard, den berühmten Strip, ist schon etwas ganz Besonders. Die eigentlichen Attraktionen dort sind die vielen verschiedenen Themenhotels. Die auf dieser Seite mit einem * gekennzeichneten Hotels, solltest Du Dir nicht nur von außen ansehen, sondern sie nach Möglichkeit auch von innen bestaunen. Es gibt einiges zu sehen.

Info: Alle Hotels kannst Du ohne weiteres besuchen und kannst in jedem Hotel zum Essen ins Restaurant oder ans Buffet auch wenn Du nicht dort wohnen solltest.

Las Vegas liebt man oder man hasst es... so hört man immer wieder. Ich liebe es nicht aber hassen werde ich es nicht denn ich bin der Meinung, dass man diese Stadt (mindestens) einmal im Leben gesehen haben sollte...Ich war bereits dreimal dort...

Auf dem Weg über den Strip beginnen wir an der Stadt in der Stadt und kommen zum neu erbauten CityCenter. Bei meinem letzten Besuch wurde an diesem über 300.000 m² großen Gebäudekomplex noch fleißig gebaut. Diese "gläserne Hochhaus-Stadt" habe ich also selbst noch nicht gesehen... Sie liegt zwischen den Hotels Hotel Monte Carlo und dem Hotel das selbst eine Stadt ist... Du warst noch nie in New York? Dann geh zum * Hotel New York, New York. Du wirst es erkennen, Du kannst es nicht verfehlen...

Geh hinein, geh' durchs Casino, das in den verschiedensten New Yorker Stadtteilen liegt... und schau Dir alles an, geh raus und Du warst in New York... glaub es mir bitte! Ach ja, wenn Du vor dem Haupteingang stehst, dann hast Du rechts die verkleinerte Brooklyn Bridge und links die Freiheitsstatue und wenn Du 'ne Gänsehaut kriegst, dann denk bitte einen Moment an mich... Dort habe ich bei meinem ersten Besuch, mit offenem Mund und staunend wie ein kleines Kind, gestanden und dachte wirklich das ich träume...



Tag 14: - 2. Tag Las Vegas oder Heimflug - Nun kommt's darauf an wie und wo Du Deinen "Reservetag eingesetzt hast oder ob Du noch einen Tag länger in Las Vegas bleiben möchtest. Auch hier hast Du das letzte Wort denn es ist Deine Rundreise, Dein Urlaub... Ich konnte hier nur wieder einmal ein paar Anstöße geben und einige Vorschläge machen.


Willys Anmerkungen:

Ich weiß, auch bei diesem Tourenplan gab es wieder eine Menge zu lesen, eine Vielzahl an weiterführenden Links auf Sehenswertes an der Strecke und zu wichtigen Informationen und es macht schon einige Mühe sich durch diesen Tourenplan zu "arbeiten"...

... ABER...

Mit einem Tourenplan auf dem nur die anzufahrenden Orte und die zu fahrenden Kilometer angegeben sind, kannst du nicht viel anfangen. Ich wollte Dir hier "gebündelte" Information liefern, wollte Dir umständliches Suchen ersparen und Dir eine ausgewogene, mit vielen Highlights gespickte Tour präsentieren. Wenn sie Deinen Geschmack trifft, dann kann ich Dir versprechen, dass Du bei Durchführung der Tour so, eine herrliche Reise, ohne Hektik und Zeitdruck durch den Westen der USA erleben und viel von Land und Leuten kennen lernen wirst!

"Alte USA-Hasen" brauchen diesen Plan nicht. Er ist für die USA-"Neulinge" gemacht und soll denjenigen helfen, die dieses herrliche Land zum ersten Mal bereisen möchten. Falls Du Dir diesen Tourenplan "verinnerlichst" und diese Tour so, wie hier beschrieben, durchführen möchtest, dann wirst Du sie unterwegs mit Sicherheit intensiver erleben und auch genießen können. Dann gehst Du gut vorbereitet auf Tour und wenn Du zurück kommst und Deinen Freunden von Deiner Tour erzählst, wirst Du merken und wissen wie ich das meine...

Merke: Wir alle wollten beim ersten USA Besuch so viel wie möglich sehen und die meisten von uns haben, wie ich auch, bei der Planung die Tour zu voll gepackt... Manchmal ist weniger einfach mehr! Auch ich habe das, bei meiner ersten Tour, leider erst viel zu spät eingesehen... Dir muss/soll nicht dasselbe passieren...

Ich kann Dir nur den Rat geben nicht auf diejenigen zu hören, die Dir unbedingt "ihre" Tour "aufschwatzen" wollen weil nur ihre Meinung zählt und nur ihre Tour die einzig richtige ist. Hol Dir überall Informationen und mach Dein eigenes Ding. Nur Du kennst Deine Vorlieben und Deine Wünsche. Vergiss nie, das es sich um Deine Tour handelt und nicht um die der anderen.

Du alleine bestimmst, was, wann, wo und warum, gemacht wird... denn es ist
DEINE TOUR, DEIN URLAUB und der kostet DEIN GELD!

Egal wie Du Deine Tour durchführen möchtest, ich wünsche Dir schon heute ein gutes Gelingen, das dazu gehörenden schöne Wetter wünsche ich Dir ebenfalls und viel, viel Spaß. Das tue ich auch im Namen meines Freundes Hans, dem ich nochmals danken möchte weil er mich bei der Beschreibung, gerade bei den National Parks und den Wegen dorthin, so sehr unterstützt hat!


Wenn Dir dieser Tourenplan gefallen hat, Du Mitglied bei Facebook bist und Du ihn Deinen Freunden weiterempfehlen möchtest, dann kannst Du das hier tun.
Vielen Dank dafür!

nach oben

Wegweiser

mehr dazu