Nachwort

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USA Reiseberichte

Hannibals US Road Trip - Mietwagenrundreise durch den Westen der USA



Fazit der Reise und Nachwort

Planung Fazit:

Die anvisierte Route hat zu fast 100% ideal funktioniert, DANKE dafür auch an die Experten vom Amerika-Forum.de, besonders an Hans! Die insgesamt ca. 5000 km waren zu jedem Zeitpunkt absolut entspannt zu fahren. Zeit für die Sehenswürdigkeiten blieb angesichts des vollen Plans natürlich nur in eingeschränktem Maße. Ich persönlich war vor allem mit dem starken Fokus auf Los Angeles sehr zufrieden, weil es entgegen der landläufigen Meinung dort unzählige interessante und schöne Ecken gibt, die einen Besuch wert sind. Las Vegas hat mit "nur" 2 Übernachtungen auch gepasst, da der audiovisuelle Overkill spätestens am 3. Tag anfängt furchtbar zu nerven. Auch die 3 Übernachtungen in San Francisco waren genau richtig. Mehr Zeit hätte ich mir lediglich in den Canyonregionen gewünscht, aber das war bei der Dichte an einzuplanenden Städten und National Parks unmöglich. Beim nächsten Mal dann...;-)

On the Road Fazit:

Das Fahren in den USA ist ungleich entspannender als in unseren Breitengraden. Die Amerikaner fahren wesentlich zivilisierter und dank massivem Tempomat-Gebrauch auch viel gleichmäßiger und reagieren in der Regel auch verständnisvoll, wenn man mal etwas länger zum Abbiegen braucht.

So fährt sich selbst ein 12-spuriger Freeway in L.A. zur Rush Hour entspannter als eine Runde durch's verstopfte Trier.

Auch die Navigation gestaltet sich in den Schachbrett-Städten überaus einfach. Eine halbwegs detaillierte Karte bringt einen immer ans Ziel, ein Navigationssystem ist nicht zwingend notwendig. Wir haben mit dem US Road Atlas 2005 so gut wie alles gefunden.

Unser Fazit:

Ein kurzes Statement des Housemeisters:

Die zwei Wochen im Westen der USA waren ein einzigartiges Erlebnis und ich würde es jederzeit wieder machen! Die Investition in 2 Wochen Abenteuer und Freiheit hat sich voll und ganz bezahlt gemacht! Besonders Los Angeles und das Zockerparadies Las Vegas sind eine Reise wert! In Los Angeles kann man nach dem Abklappern der Sehenswürdigkeiten einfach den ganzen Tag am Strand liegen und in Las Vegas wird es sowieso nie langweilig!

Aber auch die große Vielfalt der Natur, besonders in den verschiedenen Nationalparks, sollte man einmal gesehen haben! Hinter jedem Hügel auf unserer langen Fahrt erschloss sich eine einzigartige Kulisse und man wurde jedesmal aufs Neue überrascht.

Etwas Negatives, das sich lohnen würde anzusprechen, fällt mir nicht ein, sodass ich nur sagen kann: " Es war eine unvergessliche Zeit, nur leider ging sie zu schnell vorüber!"

Ein kurzes Statement des Rocker-Kumpels:

Zuerst war ich ja etwas skeptisch ob es in den USA wirklich so cool ist wie Hannibal immer behauptet hat aber ich muss sagen die 2 ½ Wochen im Westen haben sich wirklich gelohnt:

Zwar war ich jetzt nicht so sehr begeistert von den drei Großstädten auf unser Tour, aber ich wurde von atemberaubenden Natur und Landschaftskulissen des Grand Canyon und der andern unzähligen Nationalparks voll und ganz entschädigt.

Auch in Sachen Freundlichkeit brauchen sich die Amerikaner nicht zu verstecken. Deswegen lautet mein Fazit: Sehr Empfehlenswert!

Mein Abschluss-Fazit:

Im Endeffekt lief der erste Road-Trip auf eigene Kappe fast ein bisschen zu perfekt. Die gesamte Planung ging perfekt auf, den Mietwagen bekamen wir trotz U25 ohne Probleme, das Auto ackerte sich zuverlässig durch jede noch so holprige Schotterpiste, alle Hotels waren vorgebucht und auch die Kommunikation mit den Amerikanern klappte über weite Strecken hervorragend. Auch wenn's hier und da mal Meinungsverschiedenheiten gab, kam unsere kleine Reisegruppe überraschend gut miteinander klar, gemessen daran, dass wir uns 17 Tage ohne Pause auf der Pelle hingen. Auch die Konstellation würde ich jederzeit wieder so übernehmen, womit ich im Vorfeld nicht unbedingt gerechnet hätte.

Vor allem die Momente, in denen auch die Unterkiefer der Kollegen in Richtung des staubigen Wüstenbodens rasten, wenn sich wieder ein neues Panorama eröffnete, waren unbezahlbar...zu beobachten, wie auch sie ergriffen wurden von der Faszination dieses riesengroßen und polarisierenden Landes. Auch wenn's nicht ganz billig war, wir alle sind uns einig, dass der Trip jeden verdammten Cent wert war und können das ganze nur jedem wärmstens empfehlen!

Und zum wichtigsten, nämlich dem Südwesten an sich: Nach wie vor ein einziger Traum! Das Gefühl, selbst über den Hollywood Boulevard zu cruisen mit zünftiger Rock-Mucke und sich wie selbstverständlich sogar ohne Karte in "meinem" Los Angeles zurecht zu finden....Unglaublich!...ein Metal-Konzert unter freiem Himmel beim Sonnenuntergang in den Bergen von San Bernadino...da donnert die Pommesgabel noch entschlossener in die Höhe....dann mit AC/DC und eiskalter Coke im Becherhalter durch die endlosen Wüsten....Klischee pur, aber trotzdem ein fast greifbares Gefühl der Freiheit....in Vegas endlich mal zocken und sehen, wie der Geldbeutel schrumpft.....schrecklich ;-).....in San Francisco die Hügel bezwingen, die Golden Gate überqueren, Willy's Bank antesten....der Wahnsinn!....und dann zurück über den Highway 1 in die Traumstadt....wie im Schlaf navigierend, als wäre man nie woanders gefahren...und das alles garniert mit einer fast fremdartigen, bedingungslosen Freundlichkeit von alles und jedem.

Das Heimatgefühl, dass ich dort drüben Tag für Tag spüre, wird noch zu hoffentlich zahlreichen weiteren Besuchen im Land meiner Träume motivieren, auch wenn die dazu nötigen Ferienjobs nur wenig Faszination versprühen. Und wer weiß, vielleicht wird der Traum ja irgendwann sogar dauerhaft wahr...

Keep the dream alive!

Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei allen Mitlesern und vor allem bei Willy bedanken, für das super nette Vorwort und dafür, dass er meinen Bericht hier so ansprechend präsentiert! Ich hoffe ich konnte ein paar noch nicht dokumentierte Tipps und Infos liefern und euch vor allem auch ein wenig unterhalten!

Bis zum nächsten Mal oder so... ;-)

The End

* * *

Anmerkung von Willy:

Nicht Du sollst Dich bei mir bedanken sondern ich fühle mich Dir gegenüber zu großem Dank verpflichtet. Es gibt sicherlich nicht viele Reiseberichte im www, die einen so großen Informations- und Unterhaltungswert haben wir dieser Bericht!

Ich wiederhole mich gerne wenn ich schreibe, dass Dein Reisebricht nicht nur auf eine ganz besondere Art und Weise, was Deinen Schreibstil angeht, geschrieben wurde sondern auch, dass immer wieder auffällt, das bei Dir nicht nur Kopf und Verstand sondern auch das Herz mitgeschrieben hat.

Diese Tatsache und vieles mehr machen diesen Reisebericht für mich so einzigartig!

Das ich ihn auf meiner Webseite veröffentlichen und ich meinen Lesern so wieder einmal etwas Besonderes bieten kann, erfüllt mich mit großem Stolz!
Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön!

Willy


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