Teil 6

USA Reiseberichte

Cowboy Walters Busrundreise

Teil 6



Tag 14

Heute ist ein Bustag, unseren Füßen sei Dank. Zuerst über den Highway 1 an der Küste entlang. Pause in Monterey und danach die Strasse der Ölsardinen bis zum 17-Mile Drive. Eine ganz besondere Strasse durch ein exquisites Wohngebiet mit den anspruchsvollsten Golfanlagen der Welt. Höhepunkt ist die "einsame Zypresse" Markenzeichen der Filmfirma Pebbel Beach Company. Ort und Strasse werden von den betuchten Anwohnern selbst verwaltet. Diese nehmen auch den Reisenden pro Person 4$ Straßengebühr ab, auch im Bus! (Echte Raubritter).

Die Strasse endet in dem Örtchen Camel. Ein sehr vornehmer Ort mit den entsprechenden Geschäften und Preisen. Das Dorfzentrum lädt zum Rasten ein. Hier war mal Clint Eastwood 4 Jahre Bürgermeister. Weniger spektakulär war die Weiterfahrt auf dem Highway 101 bis Prismo Beach. Unser Übernachtungshotel ist das Best Western Casa Grande. Als unsere Koffer auf das Zimmer gebracht wurden stellten wir einige Beschädigungen fest. Teerspuren an den Unterseiten (die Schlieren sind noch auf dem frisch geteerten Hotelparkplatz zu sehen). Weiße und blaue Streifen zeugen von unsachgemäßem Transport. Wir Informieren Bernd, der holt den Kofferträger dazu. Dieser leugnet alles ab. Lapidare Antwort unseres Reiseleiters, da kann ich nichts machen. Warum haben wir dann überhaupt einen Kofferservice? Da es sich um teuere Markenkoffer handelt ist unser Ärger umso größer. Ich Empfehle allen sich bei so einer Rundreise selbst um die Koffer zu kümmern. Anderen aus unserer Gruppe erging es nicht anders. Koffer wurden übereinander einfach ins Zimmer geworfen (bei Bayern Toni). Bei Carmen und Markus waren die gleichen (wenn auch nicht so heftig) Spuren am Gepäck. Eine andere Reaktion hätte ich von Bernd unserem Reiseleiter schon erwartet.

Tag 15

Nachdem auch Richard nicht feststellen konnte, wie es zu den Beschädigungen gekommen ist und er zudem der Meinung war, dass die Beschädigungen an den Koffern schon am Vortage waren. Ist es mal wieder keiner gewesen. Was soll’s, wir haben Urlaub und wollen uns nicht die letzten Tage vermiesen lassen. Es geht dem Ende zu, wir fahren Richtung L.A. Eine kleine Pause legen wir am Hotel Madonna Inn ein. Dieses Hotel ist ganz aus Felssteinen gebaut. Alles ist Pink und total verspielt. Auf dem Herren WC, setzt nach dem urinieren, ein Wasserfall ein. Amis!

Unendlich lang und geradeaus führt der Highway 101 durch das Innland auf die Küste zu. Pause machen wir in Santa Barbara. Dieser Küstenort wurde einst von Spaniern gegründet. Vom Rathaus hat man einen schönen Blick über diesen malerischen Ort. Wir bummeln über die Hauptstrasse zum Pier. Dieser erstreckt sich etwa 300mtr. weit ins Meer. Am Ende stehen einige Restaurants und kleine Läden. Für 1,25$ ist er mit dem Auto befahrbar!!! Der Motorradparkplatz wird durch eine "Kanone gesichert". Amis!!! Einige spät Hippies und Lebenskünstler bevölkern den Strand.

 

Pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt saßen wir alle im Bus. Alle, nein Weißkäppchen fehlt. 5, 10 Minuten (wir hatten schon angst vor dem Gesang). 15-20- 25 Minuten, wir beobachteten Bernd, zückt er eine Pistole? Nein, bei Mister "gnadenlos" kam der Gluckeninstinkt durch. Er blieb am Strand und schickte uns auf Erkundungsfahrt. Brigitte, unser Hamburgerwirbelwind erspähte Weißkäppchen als erste! Er wartete vor dem Rathaus!?!. Als er den Bus sah, rannte er uns entgegen, siehe da, was wir alle nicht vermutet hatten, er konnte doch sprechen.

Er hätte sich am Strand verlaufen und sei dann zum Rathaus zurückgekehrt. Verlaufen? Es gab doch nur 2 Richtungen und der Bus ist eigentlich nicht zu übersehen, na egal wir haben ihn wieder. Nun noch schnell Bernd abgeholt (der hat Ihn noch nicht mal ausgepeitscht, oder so …..) und weiter ging es in unserem Programm.

Immer weiter dem Highway 101 endlang kommen wir nach Malibu. Den Ort der superreichen und Schönen. Am frühen Nachmittag sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Reise. Bernd gönnt uns 2 Stunden Pause, ehe es um 18.00 Uhr weiter geht zum Abschlussessen. Das Figeroa Hotel (ein weiterer Geheimtipp) liegt in der Downtown von L.A. Es ist ganz im Marokkanischen- Stiel eingerichtet und erbaut. Uns erwartet ein 3 gang Menü und reichlich Rotwein.

Als Überraschung fahren uns Bernd und Richard zum Observatorium hoch über die Stadt. Auf Grund der Wetterlage, hatten wir eine gute Sicht auf L.A. Da wir in Las Vegas noch 7 neue Reisende aufgenommen hatten, fuhren wir noch mal nach Hollywood. Hier fanden Angelika und ich, diesmal endlich die Fuß und Handabdrücke von John Wayne. Hinterlassen am 23.01.1950. (Mensch hatte der kleine Füße!). Erst spät kamen wir am Hotel an. Kaum jemand wollte aufs Zimmer und so wurde es ein feucht fröhlicher Abend.

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